PSL
Stream: dorsal uncertain
Classical equivalent:
Mapped to Glasser: ???
MNI Coordinates
- Right:
- Left:
Anatomical location
Function(s)
- language-related semantic functions (Rolls et al. (2023) - Cerebral Cortex) (Glasser et al. (2016) - Nature)
- unresponsive to all tested auditive stimuli according to Dureux (2024) auch
- könnte auch einfach ein hoch-spezialisiertes Areal sein
Connectivity
- effective connectivity with STS (Rolls et al. (2023) - Cerebral Cortex)
- along with TPOJ1, STV, PSL, TGv, TGd, PGi (Rolls et al. (2023) - Cerebral Cortex)
- part of the Auditory What-Stream (Ventral) (Rolls et al. (2023) - Cerebral Cortex)
Projections
- part of the language-related semantic system (Rolls et al. (2023) - Cerebral Cortex)
- functional connectivity to 55b, which is the neighbour region of FEF
- also PSL → 55b → FEF
das hier könnte ich auch verwenden, um die connectivity von PSL zu zeigen. Aus Glasser et al. (2016) - Nature SUPPL

Rather FEF or IFJa connections?
RH:
- wie oben beschrieben, zu 55b → FEF
PFC targets
- Broca’s Area BA45, 45 (Rolls et al. (2023) - Cerebral Cortex)
Summary
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Created: 2025-11-20 13:01
Übersicht: Charakterisierung von STV und PSL
Diese beiden Areale unterscheiden sich grundlegend in ihrer Konnektivität und ihren funktionellen Aufgabenprofilen, wobei besonders die Verbindungen zu spezifischen Seed-Regionen (PCV vs. 55b) als Definitionsmerkmal dienen.
2. PSL (Peri-Sylvian Language Area)
PSL wird als hochspezialisiertes Sprachareal beschrieben, das eng in ein Netzwerk mit prämotorischen und frontalen Arealen eingebunden ist.
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Definition & Leit-Konnektivität
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PSL wurde mithilfe von Gradienten definiert, die auf der funktionellen Konnektivität zur Area 55b basieren.
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Es zeigt eine stärkere funktionelle Konnektivität zu Area 55b als seine Nachbarn STV, A4 und PF.
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Diese Konnektivität ist topographisch organisiert: Eine Verschiebung des Seeds im linken PSL von posterior nach anterior korrespondiert mit einer Verschiebung der Konnektivität in Area 55b (anterior nach posterior), Area 44 (inferior nach superior) und SFL (anterior nach posterior).
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Funktionelle Lateralisierung
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PSL gehört zu den wenigen Arealen des Kortex, die eine markante funktionelle Lateralisierung aufweisen und Teil des stark lateralisierten Sprachnetzwerks sind.
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Dicke: Die rechte PSL ist viel dicker als die linke.
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Aufgaben-Unterschiede: Das linke PSL ist im
RELATIONAL-MATCHKontrast stärker aktiviert als das rechte.
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Funktionelle Aktivierung (Task fMRI)
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Sprache: PSL ist in
LANGUAGE MATHundSTORYKontrasten stärker aktiviert als seine Nachbarn STV (links), A4, PFm und PF. -
Motorik: PSL ist im
MOTOR AVGKontrast stärker aktiviert als STV und A4. Es ist zudem imMOTOR CUEKontrast stärker aktiviert als PFm. -
Kognition: PSL ist aktiviert (vs. deaktiviert) in
RELATIONAL primaryKontrasten im Vergleich zu A4 und PFm.
-
Zusammenfassung der Dissoziation (für deine BA)
Diese Tabelle fasst die gegensätzlichen Profile zusammen, die du zur Argumentation nutzen kannst:
| Merkmal | STV (Superior Temporal Visual) | PSL (Peri-Sylvian Language) |
|---|---|---|
| Leit-Verbindung | PCV (Visuell/Cingulate) | Area 55b (Prämotorisch/Sprache) |
| Sprach-Aufgaben | Deaktiviert (LANGUAGE MATH/STORY) | Stark Aktiviert (LANGUAGE MATH/STORY) |
| Motorik-Bezug | Aktiviert bei Cues (MOTOR CUE) | Stärker aktiviert bei Ausführung (MOTOR AVG) |
| Struktur | Weniger Myelin als TPOJ1 | Rechts dicker als links |
Wichtig für deine Diskussion: Die explizite Erwähnung der topographischen Verbindung von PSL zu Area 55b, SFL und Area 44 ist der Schlüsselbeweis dafür, warum PSL in deinen Daten so stark mit dem FEF-Netzwerk (zu dem 55b anatomisch benachbart ist) korreliert.